| Text des Rezensenten | Replik |
| ... the findings of structuralism and semiotics, which nowadays need no introduction, ... | Wohl eben doch: vgl. das Folgende. |
| ... identifies the latter with Theokritos on the strength of the intertextual evidence of the poetic bees, who are, self-evidently simai; ... | Die Verbindung
von Simichidas mit Theokrit beruht auf einer Vielzahl von komplexen Argumentationen,
die auf den Seiten 166 - 171 ausgeführt sind.
Der Rezensent nennt ein auf den Seiten 123 und 205 angedeutetes Nebenargument von geringer Bedeutung, das eine Zeile bzw. eine Klammer wert ist. Im übrigen sind die Bienen im Gedicht selbst als simai bezeichnet (V. 80; vgl. auch Anm. 243). |
| ... (thus forgetting, as disastrously as others, the clearer and more humorous recollection of Achilles' 'twofold dooms', ..., at Il. 9.411, or of Zeus placing 'two fates of grievous death' in his scales at Il. 8.70 and 22.210). | Z. übersieht die Besprechung von Il. 8, 70 und 22, 210 auf Seite 107. (Er dürfte sich auf den erklärtermassen nur eine Stellenauswahl bietenden Index abstützen.) Warum Il. 9, 411 weniger in Betracht kommt, ist dort gesagt. |
| The essence of his argument is the common root of all these words, peg: ... | Das Spiel mit Wörtern der fraglichen Wurzel ist eine von einigen Dutzend miteinander vielfach in Bezug stehenden Argumentationslinien, die u. a. auf den Seiten 193 - 213 entfaltet werden. Von "essence of (...) argument" kann nicht die Rede sein. |
| ...: because of it, all the 'intertextuality' is 'metapoetic'. | Diese Folgerung ist zweifellos gänzlich absurd - und steht auch nirgends in meinem Buch. |
| How plausible is this kind of evidence? The answer to that must be: not at all. | Da gebe ich dem Rezensenten vollkommen recht. |
| The semantic context alone would have cushioned the words from association on the basis of an Indo-European word-root. | Auch das steht so nirgends. Wesentlich ist gerade das Zusammenspiel verschiedenster Elemente auf den Ebenen von Signifikat und Signifikant. |
| And what, other
than a desire to elicit a metapoetic strategy, obliges us to choose Works
and Days 432 as the 'Hypotext' of Kallimachos' 'Phänotext' rather
than Il. 8.70 or 22.210?
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Z. übersieht,
wie bereits festgestellt, die Behandlung der beiden Iliasstellen auf Seite
107. Diese Textpassagen sind selbstverständlich auch ein Hypotext,
wie dort klar gesagt ist.
Das Konzept der Isotopieebenen, das die aufgeworfene Frage grundsätzlich beantwortet, ist im Rahmen der methodischen Grundlegung auf Seite 19 angesprochen - was dem Rezensenten offenbar verborgen geblieben ist (vgl. "the findings of structuralism and semiotics, which nowadays need no introduction"). Angesichts der zahlreichen Missverständnisse, von denen hier einige beispielhalber herausgegriffen sind, muss man sich fragen, ob Z. aufgrund seines eigenen Interpretationsansatzes (Realism in Alexandrian Poetry: A Literature and its Audience, London 1987) nur der Zugang zum besprochenen Buch verwehrt geblieben ist oder ob er (abgesehen von der methodischen Grundlegung auch andere) wesentliche Teile desselben nicht gelesen hat. |